Wer sich mit dem Thema Solaranlage beschäftigt, stolpert früher oder später über zwei Begriffe: Aufdach und Indach. Klingt erstmal technisch – ist aber eigentlich ganz einfach erklärt.
Bei einer Aufdach-Anlage kommen die Solarmodule einfach oben auf die bestehenden Dachziegel drauf.
Quasi wie ein „Huckepack-System“ fürs Dach. Das ist die Variante, die man überall sieht – schnell montiert, vergleichsweise günstig und meistens mit dem besten Ertrag.
Dann gibt’s noch die Indach-Anlage.
Hier werden die Module direkt ins Dach integriert und ersetzen die Ziegel. Sieht schicker aus, wirkt aufgeräumter – fast so, als wäre das Dach schon immer so gewesen.
Klingt erstmal nach der perfekten Lösung, oder?
Naja… hat leider auch ein paar Haken. Indach ist in der Regel teurer, aufwendiger beim Einbau und bringt oft etwas weniger Ertrag, weil die Hinterlüftung fehlt. Und genau deshalb winken viele Anbieter direkt ab, wenn man damit um die Ecke kommt.
Aufdach ist dagegen so ein bisschen der pragmatische Klassiker: Funktioniert, ist erprobt und macht einfach seinen Job.
Am Ende ist es also ein bisschen wie so oft im Leben: Optik vs. Praktikabilität.
Oder anders gesagt: Will man die Solaranlage sehen – oder soll sie einfach nur möglichst viel Strom liefern?
Bei uns ist die Wahl wegen der Statik allerdings eindeutig: INDACH